Zähneknirschen

zahnweh und Zahnschmerzen
Zähne knirschen
Zähne knirschen

Zähneknirschen oder Pressen (medizinisch: Bruxismus) geschieht unbewusst im Schlaf. Bei dieser nächtlichen Kraftakt wirken unglaubliche Kräfte auf die Zähne und auf das Kiefer von bis zu 400 Kilo pro Quadratzentimeter.

Das führt in den meisten Fällen zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl im Gesicht, Zahnschmerzen und sogar Sehstörungen bis hin zu Verspannungen im Nacken, Schulter und Rücken. Hier erfahren Sie welche Probleme entstehen können und wie Sie behandelt werden können.

Restaurative Zahnheilkunde

Die restaurative Zahnheilkunde ist heutzutage technisch soweit fortgeschritten, dass fast alle Wünsche erfüllt werden können. Die Wiederherstellung des Gebisses erfordert große Erfahrung und technisches Know-How. Schließlich soll ja niemand entdecken, dass an dem Gebiss gearbeitet wurde. Die beste Restauration ist die, die funktioniert und nicht sichtbar ist. Das ist ein Grund warum in unserer Praxis vorwiegend Vollkeramik zum Einsatz kommt.

Ästhetische Chirurgie

Ästhetische Chirurgie
Ästhetische Chirurgie

Oft ist nicht der Zahn selbst die Ursache für mangelhaftes Aussehen der Schneidezähne, sondern der unharmonische Verlauf des Zahnfleischs.
Das kann folgende Gründe haben:

  • freiliegende Zahnhälse (Rezessionen genannt)
  • Keilförmige Defekte
  • Wurzelkaries
  • unzureichende Dicke oder Höhe des Zahnfleisches
  • Verlust an Weichgewebsvolumen.

Die ästhetische Mukogingivalchirurgie widmet sich der Behandlung von Störungen der Ästhetik des Zahnfleisches. Durch chirurgische Maßnahmen sind wir in der Lage, Zahnfleischkorrekturen bei uns in der Praxis durchzuführen. Wir verfügen bei der Chirurgie des Zahnfleisches über 15 Jahren Erfahrung.

Nach einer Einschätzung des Ist-Zustandes des Zahnfleisches werden Fotos und ggf. ein Gipsmodell angefertigt. Danach planen wir die weitere Vorgehensweise zur Behandlung des Zahnfleisches. Es gibt verschiedenste Operationstechniken und wir suchen die richtige für den Patienten aus. Im Grunde verläuft die Behandlung bzw. die OP wie folgt:

Durch Lösen des Zahnfleisches von der Unterlage kann das Zahnfleisch in die richtige Richtung verschoben und mit Nähten fixiert werden (koronaler/lateraler Verschiebelappen).

Da geringe Hautdicke für den Rückzug des Zahnfleisches verantwortlich ist, wird in den meisten Fällen noch aus der Gaumenschleimhaut Bindegewebe entnommen und zwischen verschobenem Zahnfleisch und Unterlage fixiert.

Für eine ausführliche Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt zum Zahnarzt

Implantologie

Unsere Praxis ist auf Implantologie spezialisiert. Wir greifen auf einen reichen Erfahrungsschatz seit 1998 zurück und halten die Praxis immer auf dem neuesten technischen Stand. OP-Planung per Computer: Die Operationen und der optimale Sitz der Implantate werden anhand von Röntgenbildern und einem zusätzlichen 3-D-Modell im Computer sowie bei Bedarf mit Hilfe einer Computer-Tomographie (CT) auf ein Zehntel Millimeter exakt geplant.

Anatomische Strukturen wie die Ausdehnung der Kieferhöhle und der Verlauf des Nervs im Unterkiefer können genau lokalisiert und in die Planungen mit einbezogen werden.

Innovativ

Durch die so erreichte Präzision werden Komplikationen im Vorfeld verhindert, Risiken minimiert. Innovative, minimal invasive Verfahren machen das Implantieren äußerst schmerzarm. Die Heilzeit eines Implantats liegt bei nur noch durchschnittlich sechs Wochen, nur mit Knochenaufbau dauert es länger.

Knochenaufbau

Knochenaufbau ermöglicht die Implantation, wo vorher keine möglich gewesen wäre.

Als Spezialist für Implantologie der DGZI legt  Dr. med. dent. Wolfgang Hiltscher höchsten Wert auf die eine individuell auf Sie abgestimmte und professionelle Behandlung mit nachhaltigen Erfolgsergebnissen.

Zahnärztliches Wissen!

Erfahren Sie mehr über unsere Schwerpunkte und Techniken: Wie wird ein Implantat eingesetzt? Wie lange hält es? Warum braucht man bei fortgeschrittener Parodontitis Zahnersatz? Wie beugen Sie vor?

Implantate haben sich seit 30 Jahren bewährt und sind im Zuge des zahnmedizinischen Fortschritts inzwischen als Zahnersatz konkurrenzlos. Entgegen weit verbreiteten Vorstellungen ist die Implantologie weder Luxusmedizin noch mit besonderen Belastungen für den Patienten verbunden. Im Gegenteil: Implantate bedeuten für die Betroffenen einen beträchtlichen Gewinn an Lebensqualität.

Implantate können einen oder mehrere einzelne Zähne ersetzen, aber auch der Fixierung einer Prothese dienen: Implantate sind auch bei Diabetes möglich. Bei professioneller Pflege hat ein Implantat die gleiche Lebensdauer wie ein echter Zahn.

Full Mouth Desinfection

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Ziel bei der FMD ist es dieses biologische Gleichgewicht wiederherzustellen

Parondontitis bedeutet immer ein Ungleichgewicht der Mundflora zu Gunsten von Krankheitserregern. Ziel bei der FMD (Full Mouth Desinfection) ist es dieses biologische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dazu ist es notwendig alle – und die Betonung liegt wirklich auf alle – Beläge zu entfernen. Und zwar nicht nur von den Zähnen, sondern auch von den Mandeln, der Zunge und der restlichen Mundschleimhaut.

Die erste Sitzung besteht immer in Befunderhebung und professioneller Zahnreinigung.

  • Taschenstatus
  • Bakterienbestimmung
  • Munhygieneinstruktion
  • Ernährungsberatung
Dazu ist es notwendig alle Beläge zu entfernen

In der zweiten und dritten Sitzung findet die geschlossene Kürettage (Deep Scaling) statt. Dabei werden Verkrustungen und Beläge, die unter dem Zahnfleisch liegen, von den Wurzeloberflächen entfernt. Selbstverständlich unter lokaler Betäubung. Es kommen Handinstrumente, Ultraschall, Airscaler und Belaglösemittel Hybenx zum Einsatz.

Beide Termine müssen binnen 24 Std. erfolgen, damit die frisch gereinigten Areale im Mund nicht wieder kontaminiert werden.

Die Reevaluation findet 6 Wochen später statt (Zahnreinigung mit Taschenstatus und Einschätzung des Behandlungserfolgs).

Parodontologie

Periodontosis

Was sind Parodontose, Gingvitis und Parodontitis?

Dr. Hiltschers Tätigkeitsschwerpunkt ist die Parodontologie. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Parodontitis, Parodontose und Gingvitis?

Zuerst einmal eine Richtigstellung: Paradontose gibt es nur in der Zahnpastawerbung. Die korrekte Bezeichnung des entzündlichen Zahnverlusts ist die Parodontitis. Wie die Endung -itis bereits ausdrückt, handelt es sich um eine Entzündung. Das heißt, das Immunsystem des Körpers reagiert auf krankmachende Bakterien.

Professionelle Zahnreinigung

Immunabwehr

Die ganze Armada der zellulären Immunabwehr wird aufgefahren, um diese Bakterien zu bekämpfen. Die Erreger sitzen in einem Biofilm (Plaque), der leider mit Spülen nicht zu entfernen ist. Zuerst reagiert das Zahnfleisch mit Anschwellen und spontanen, lokalen Blutungen. Der Dichtapparat des Zahnfleisches um den Zahn herum wird zerstört, es bildet sich eine Tasche. Der Biofilm breitet sich weiter nach unten aus und die Tasche wird tiefer.

Einschutz

Der Biofilm verhärtet und es bilden sich sogenannte Konkremente. Damit die Bakterien den Knochen nicht befallen können, baut ihn der Körper selber ab. Ein Befall des Knochens würde eine nicht beherrschbare Osteomyelitis (Knochen- und Knochenmarksentzündung) bedeuten. Letztendlich versucht der Körper zum Schutz des ganzen Individuums die befallenen Zähne loszuwerden.

Ziel der Therapie ist diesen eingeschlagenen Weg zu verlassen.

  • Bei einer Parodontitis ist das gesamte Zahnbett entzündet. Dazu führen kann ein biologisches Ungleichgewicht von Bakterien im Mundraum: Einige wenige der rund 800 Bakterien in unserer Mundhöhle können dann eine Entzündung auslösen. Diese Entzündung breitet sich bis zur Wurzelhaut aus und es kommt zu einem Knochenabbau. Es bildet sich ein Konkrement, ein sehr harter Belag. Zahnverlust ist meist die Folge einer Parodontitis. Parodontitis ist eine Volkskrankheit: Zwei Drittel aller Deutschen über 70 leiden an ihr. Ohne entsprechende Mundhygiene kann sich eine Parodontitis bereits zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr etablieren.
  • Bei einer Gingvitis ist „nur“ das Zahnfleisch entzündet. Eine Zahnfleischentzündung kann entstehen, wenn Zahnstein und -belag nicht regelmäßig entfernt werden.
  • Parodontose ist keine Entzündung, sondern bezeichnet das Schwinden des Zahnfleisches (Zahnfleischschwund). Freiliegende Zahnhälse sind eine Folge der Parodontose.

Risikofaktoren

Es gibt vier wesentliche Risikofaktoren:

  • Rauchen
  • Diabetes
  • Bakterien
  • erbliche Veranlagung

Vorbeugung und Behandlung

Parodontitis steigert das Risiko eines Herzinfarkts um fast 50 %. Von Parodontitis Betroffene verlieren nach und nach ihre Zähne. Wer Parodontitis vorbeugt, tut also nicht nur seinen Zähnen und seinem Zahnfleisch etwas Gutes, sondern auch seiner Geldbörse: Vorbeugen ist nicht nur besser als heilen, es ist auch günstiger.

Unser Behandlungskonzept ermöglicht Ihnen eine effektive Vorbeugung:

  • Eine Desinfektion der gesamten Mundhöhle befreit Sie von gefährlichen Keimen.
  • Augmentativer Knochenaufbau beseitigt Schäden, die bereits durch eine beginnende Parodontitis entstanden sind, damit Sie langfristig beschwerdefrei sind.
  • Durch eine Beseitigung eventueller Nischen und Spalten können Sie Ihre Zähne einfach und gründlich reinigen.
  • Unsere professionelle Zahnreinigung schützt Ihre Zähne auch vor Gingvitis und Parodontose.

Bisshebung

Langjähriges Zähneknirschen führt zu massivem Verschleiß so dass die Zähne immer kürzer und kleiner werden. Abgesehen davon, dass das selten schön aussieht, geht ein Großteil der Kaufunktion verloren.

Will man die ursprüngliche Bisshöhe wiederherstellen, muss in der Regel auf alle Zähne etwas aufgeklebt werden. Eine Simulation mittels Schiene ist hierbei angebracht.

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